Unternehmensübergabe
Unternehmensnachfolge

SL Beziehungsarbeit - Unternehmensübergabe Unternehmensnachfolge

Laut einer Studie des Instituts für Mittelstandsforschung in Mannheim für die L-Bank von 2003 zum Thema Unternehmensübergabe und Unternehmensnachfolge wurden in Baden-Württemberg von 2002 bis 2007 rund 11 bis 15 % der bestehenden Unternehmen an einen Nachfolger übergeben. Das entspricht einer Zahl von 45.000 bis 60.000 Unternehmen. Im Zeitraum 1997 bis 2002 fand in 10 bis 14% der Baden-Württembergischen Unternehmen ein Generationswechsel statt. Das Nachfolgegeschehen 2007 bis 2012 bewegt sich in ähnlichen Größenordnungen.

 

Welche Vorteile hat unsere Unternehmensphilosophie wirksamer Beziehungsarbeit© für Ihre Unternehmensübergabe?

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Denn fast 15 % der Unternehmensübergaben erfolgten ungeplant bzw. zufällig – und damit unvorbereitet. Nur 40 % der Unternehmer haben für diesen Fall systematisch Vorsorge getroffen. Bereits gut vorbereitete Nachfolgen sind nicht unproblematisch.

 

Jede Übertragungsform hält ihre eigenen Herausforderungen bereit:

  • Übertragung auf junge Familienangehörige
  • Übertragung auf eigene Führungskräfte (Management-Buy-Out)
  • Übertragung auf externe Führungskräfte (Management-Buy-In)
  • Übernahme durch Fremdfirma oder Verkauf an Investoren

 

Doch bevor die Wahl auf eine geeignete Form der Unternehmensübergabe fallen kann, sind zunächst viele Fragen zu beantworten, bei deren Beantwortung wir hilfreich zu Seite stehen:

  • Was soll mit dem Unternehmen passieren, wenn ich es nicht mehr leiten kann? Soll ich einen Nachfolger suchen oder verkaufen?
  • Muss mit der Nachfolge bzw. dem Verkauf meine Alterszeit finanziell abgesichert werden? Wenn ja, wie?
  • Was passiert mit meinen Lebensideen und Errungenschaften, die ich als Gründer ins Leben gebracht habe und mit denen ich mich noch immer sehr identifiziere? Kann der etablierte Firmenname erhalten bleiben?
  • Wann ist der richtige Zeitpunkt, die Nachfolge zu regeln? Wann sollte ich damit beginnen, alle betrieblichen Belange für eine Nachfolge vorzubereiten?
  • Wer käme als Nachfolger oder Käufer in Frage? Und wie komme ich diskret mit Interessenten in Kontakt?
  • Können sich Mitarbeiter am Unternehmen beteiligen? Ist es sinnvoll, Mitarbeiter frühzeitig darauf vorzubereiten?
  • Wie kann das Unternehmen so bewertet werden, dass auch ideelle Werte nicht verloren gehen? Was ist ein realistischer Kaufpreis? →Wissensbilanz
  • Wie kann ich einem Nachfolger / einer Nachfolgerin transparent machen, was im Unternehmen für Potenzial verborgen ist? →Wissensbilanz

Gerade mit der Wissensbilanz lässt sich viel Licht in das (zukunftsträchtige?) intellektuelle Kapital des Unternehmens bringen, das still vor sich hinschlummert und oft gar nicht sichtbar ist.

 

Mit dem Versuch, die Fragen zur Unternehmensübergabe befriedigend zu beantworten, werden selbstverständlich Problemfelder sichtbar, die wir mit Ihnen erörtern:

  • Es bleibt – z.B. aufgrund von Krankheit – nicht mehr genug Zeit, die Nachfolge gründlich und nachhaltig zu organisieren.
  • Es lassen sich möglicherweise keine übernahmewilligen Familiennachfolger/innen finden.
  • Es besteht Furcht vor fachlich oder persönlich ungeeigneten Familiennachfolger/innen.
  • Die Suche nach geeigneten externen Nachfolgern bleibt erfolglos.
  • Es besteht Sorge darum, keinen neuen Lebenssinn, Lebensziele und damit persönliche Erfüllung zu finden. Und damit verbunden die Sorge, nicht loslassen zu können.
  • Schwierigkeiten mit Erbrecht, Steuerrecht und Vertragsrecht.
  • Es stellen sich Konflikte im Zuge der Nachfolgeregelungen ein.
  • Es ist beim 2. und 3. Blick auf das Unternehmen doch nicht alles Gold, was glänzt und daher schwer veräußerbar.

Familienunternehmen sind von besonderer Natur, weil das hohes Engagement leitender Familienmitglieder oft auf starken Charakteren beruht, die die wesentliche Ursache für den Unternehmenserfolg sind.

 

Genau dieses hohe persönliche Engagement birgt auf der anderen Seite Konfliktpotenziale:

  • mit Familienangehörigen
  • mit Nachfolgern/innen
  • mit Partner und Gesellschaftern
  • mit Mitarbeitern oder dem Betriebsrat
  • durch Rivalitäten und Intrigen zwischen potenziellen Nachfolgern

In diesen Fällen unterstützen wir durch Mediation, also durch ein Verfahren zur einvernehmlichen Lösung von Konflikten. Die Mediation ist der Versuch der Konfliktparteien, mittels eines streng neutralen Mediators belastbare Vereinbarungen zu treffen, die den Konflikt nachhaltig beilegen. Das geht nur, wenn die Vereinbarungen allen Beteiligten gerecht werden und niemand als Verlierer die Verhandlung verlässt.

 

Ihr Vorteil aus der Mediation

  • Entscheidungsblockaden werden gelöst, so dass das Unternehmen und alle Beteiligten und Betroffenen wie Mitarbeiter und Kunden nicht unnötig unter der Situation leiden müssen.
  • Das Verfahren ist streng vertraulich und diskret, da es nicht öffentlich ausgetragen wird.
  • Der Mediator bleibt strikt neutral, so dass die Konfliktparteien die volle Kontrolle über die Entscheidungsfindung behalten.
  • Es wird ein Klima des gegenseitig respektvollen Umgangs hergestellt, so dass Sachlichkeit und fairer Umgang miteinander möglich ist.
  • Das gegenseitige Verständnis der jeweilig gegnerischen Konfliktpartei wird erheblich vertieft.
  • Ein teures – eventuell ruinöses – und langwieriges Gerichtsverfahren, das mindestens einen Verlierer produziert, wird vermieden.

Voraussetzung für eine Mediation ist, dass die Konfliktparteien im Rahmen einer Unternehmensübergabe sich absolut freiwillig mit diesem Verfahren einverstanden erklären.

 

Zusätzlich helfen wir Ihnen, die richtigen Kontakte herzustellen, wenn eine Unternehmensübergabe eingeleitet werden soll.

  • zur finanziellen Förderung von Unternehmensnachfolgen
  • zum Vertrags- und Erbrecht
  • zum Steuerrecht

 


 

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