Team Management System (TMS)
Wissen, was man gerne macht

Ein wichtiges Ziel des Team Management Systems (TMS) ist, gegenseitiges Verstehen, Wertschätzung und Respekt am Arbeitsplatz zu fördern. Teammitglieder erfahren, wo die eigenen Präferenzen liegen — und welche arbeitsbezogenen Stärken die anderen haben und woher sie kommen.

Eine Einführung von Marc Tscheuschner, Leiter des TMS-Zentrums  Deutschland:

Charles Margerison und Dick McCann entwickelten durch Interviews und Feldforschungen mit tausenden von Führungskräften und Teammitgliedern ein Modell zur Lösung folgender Fragen:

  • Was sind die Erfolgsfaktoren von guten und sehr guten Teams?
  • Wie kann Teamarbeit verbessert werden?
  • Wie kann Scheitern verhindert werden?
  • Wie können Führungskräfte und ihre Teams hilfreiche Rückmeldung erhalten?

Nach diesen Forschungsergebnissen unterscheidet das Team Management System acht Arbeitsfunktionen, die in allen dauerhaft erfolgreichen Teams — den Hochleistungsteams — ausgefüllt werden: beraten, innovieren, promoten, entwickeln, organisieren, umsetzen, kontrollieren und stabilisieren.

Die Forschung zeigt, dass die meisten Menschen zwei oder drei dieser Tätigkeitsbereiche von sich aus gerne übernehmen und dass es Arbeitsweisen gibt, die nicht zu jedem passen. Aus dieser Erkenntnis entstand das Konzept der Arbeitspräferenzen mit ihren acht Teamrollen.

 

Die acht Teamrollen für Hochleistungsteams

Margerison und McCann haben zu den Arbeitsfunktionen Teamrollen entwickelt und im Team-Management-Rad anschaulich dargestellt. Jeder von uns verfügt in der Regel über drei bis vier Teamrollen, die er präferiert und in denen er erfolgreich agiert, und ein oder zwei Rollen, die er nicht gern und weniger erfolgreich ausfüllt.

TMS - 8 Teamrollen

Das Team Management Rad von Margerison-McCann

 

Das Team Management Profil

Um jedes Teammitglied optimal einzubinden, erhält es jeweils ein Team Management Profil mit einer ausführlichen persönlichen Rückmeldung zu den eigenen Arbeitspräferenzen. Sein Umfang beträgt 28 bis 30 Seiten und wird durch ein System erstellt, das Antworten auf 60 Fragen zum individuellen Verhalten im Arbeitsbereich auswertet. Die Ergebnisse des dazugehörigen Fragebogens sind valide, zuverlässig und brauchbar. Wissenschaftlich fundiert entstehen 208 trennscharfe Profilvarianten.

 

Linking Skills

Unter „Linking” (Verbinden) verstehen wir die Fähigkeit in Teams, sich mit Mitarbeitern und Kollegen auf gemeinsame Vorgehensweisen und Standards zu einigen.

Linking Skills schaffen Verbindungen. Sie stellen ein Bündel an sozialen, persönlichen und methodischen Fähigkeiten dar, die aktiv genutzt werden, um ein Auseinanderdriften des Teams zu verhindern. Es handelt sich um eine unbedingt notwendige Führungsfunktion, um ein komplexes Team-Gebilde im Innersten zusammen zu halten. Mit Linking Skills werden Erfolgsteams geführt: von der kompetenten Führungskraft oder von mehreren oder allen Mitarbeitern in reifen Teams. Mit dem Ziel: erfolgreich zu kooperieren, typgerecht zu kommunizieren, das Team zu integrieren.

Das Linking Skills Profil kann als Grundlage für die 360-Grad-Analyse der Teamleistungen eingesetzt werden. Es gibt drei Versionen des Profils:

  • Linking People (für Mitarbeiter/Teammitglieder)
  • Linking of People and Tasks (für Teamleiter)
  • The Linking Leader (für übergeordnete Teamleiter)
Das Modell der Linking Skills von Margerison-McCann

Das Modell der Linking Skills von Margerison-McCann

Je nach Aufgabe im Team werden alle 13 Linking Skills gezeigt oder nur die für die jeweilige Rolle im Team entscheidenden Fähigkeiten betrachtet. Das Profil „The Linking Leader” ist mit einem Profilbericht von etwa 33 Seiten das umfassendste Profil.

 

Welchen Nutzen bietet Ihnen der Einsatz des TMS?

Ein gelungenes Zusammenspiel der im Team Management Modell beschriebenen Faktoren führt zur Vitalisierung der Arbeitsbeziehungen und damit zu einer positiven Beeinflussung des Unternehmenserfolgs. Folgende Aspekte finden Berücksichtigung:

  • Verständnis für Bedürfnisse / Interessen anderer Teammitglieder
  • höhere Akzeptanz / mehr Toleranz zw. unterschiedlichen Teamrollen
  • Entwicklung einer gemeinsamen Sprache
  • Ein verbessertes Abteilungs- bzw. Betriebsklima
  • Bewusster Umgang mit Fakten und Emotionen in Konflikten
  • Steigerung der Arbeitszufriedenheit
  • Verbesserung projektorientierter Arbeiten
  • Senkung von Fluktuation, Abwesenheits- und Krankheitsrate
  • Effizentere und effektivere Einarbeitung neuer Mitarbeiter
  • Mehr Motivation, Selbstverplichtung und Verantwortung
  • Beschleunigung der betrieblichen Prozesse
  • Stärkung der Innovationskraft und deren erfolgreiche Umsetzung
  • Beschleunigung von Innovationszyklen
  • Steigerng der Produktqualität
  • Reduzierung der Reklamationen und Reklamationskosten

Das Team Management System ist ein international führendes Modell für wertschätzende Personal-, Team- und Organisationsentwicklung. Die Methoden dieses systemischen Ansatzes dienen ausschließlich der Verbesserung von Teamleistungen in Unternehmen und Organisationen.

 

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Sven Löbel
+49 7452 8444001

 

Das Team Management Rad und das Modell der Linking Skills von Margerison-McCann sind geschützte Warenzeichen. Nutzung mit freundlicher Genehmigung von TMS Development International Ltd., York/UK. Sven Löbel ist akkreditierter TMS-Trainer und Berater.